14. August 2008

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Kommentare deaktiviert für Durchbruch bei der Filesharing-Legalisierung?

Freunde des unkomplizierten Austausches von Musik-Dateien können vielleicht bald aufatmen. Jedenfalls in Großbritannien. Berichten des Nachrichtenportals paidContent:UK zufolge wird demnächst eine kostenpflichtige Filesharing-Flatrate angeboten. Aus deren Einnahmen soll eine pauschale Erstattung an die Musikindustrie gehen. Das Ganze erinnert mich eher an eine Mischung aus der alten Idee einer „Kulturflatrate“ und klassischer Musik-Abodienste wie Napster als an eine echte Freigabe des Filesharings. Zudem scheint nur die Musik betroffen zu sein. Der freie Austausch anderer Daten wird vermutlich umso mehr verdächtigt und kriminalisiert, wenn die Downloads von Musik in kostenpflichtige Angebote abwandern. Dabei sind die Filesharing-Netze auch für ihre legalen Nutzer, die Anbieter und Bezieher Freier Software etwa, unverzichtbar geworden. Neue Releases etwa beliebter Linux-Distributionen verursachen immensen Datenverkehr, der ohne den Distributionsweg über Peer-to-Peer-Systeme wie etwa bittorrent  kaum noch zu händeln wäre.

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