7. Januar 2009

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In: Geld

Kommentare deaktiviert für Abzocker und Spammer in der Kreditkrise – Wer springt ein?

Jeder kennt sicher diese ominösen Websites, wo man irgendwelche fragwürdigen Dienste oder Gewinnspiele angeboten bekommt. Hat man einmal seine Adresse rausgerückt, wird man die Welle der Rechnungen, Mahnungen und Drohungen nicht mehr los, die sich dann ergießt. So mancher ist schnell eingeschüchtert und zahlt, während andere gar nicht reagieren. Genau letzteres machte offenbar einem Veranstalter solcher Projekte Kummer, der mir kürzlich schrieb: // read more >

21. November 2008

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In: Geld

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Der Peer-to-Peer-Kreditanbieter Auxmoney.com wirbt mit der Aussage, eine Alternative zur Hausbank zu sein. Anleger investieren auf der Internetplattform ihr Geld in unbesicherte Kredite an Privatleute, die sie lediglich in anonymisierten Projektbeschreibungen kennenlernen. Diese Kreditnehmer haben oftmals zuvor von ihrer Bank keinen Kredit bewilligt bekommen und kaufen den Investoren mit hohen Zinsen ihr Mißtrauen ab. Ergänzend erwerben Kreditnehmer nach eigenem Gutdünken Zertifikationen wie etwa eine durch die Bank geprüfte Haushaltsrechnung oder ein Scoring der Anbieter SCHUFA und ARVATO.
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16. November 2008

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In: Tech

Kommentare deaktiviert für Symlinks auf network devices per udev festlegen (geht nicht)

Bekanntlich kann man unter Linux ab Kernel 2.6 mit udev bestimmen, wie ein Gerät im /dev/-Baum heißen soll. Ebenso bietet udev die Möglichkeit, einem Gerät zusätzliche symbolische Namen zu geben. So ist es überall dokumentiert. Ebenfalls gut dokumentiert ist, dass man auch Netzwerk-Geräten wie „eth0“, „bond0“, „wlan0″ sprechendere Namen geben kann über eine udev-Regel. Zum Beispiel so:

SUBSYSTEM==“net“, SYSFS{address}==“00:16:3e:00:07:97″, NAME=“firstlan“
SUBSYSTEM==“net“, SYSFS{address}==“00:16:3e:00:07:98″, NAME=“secondlan“
SUBSYSTEM==“net“, SYSFS{address}==“00:16:3e:00:FF:54″, NAME=“wifi-lan“

Nirgendwo steht allerdings etwas dazu, dass die Option „SYMLINK=…“ bei Netzwerkgeräten nicht funktioniert. // read more >

16. November 2008

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In: Allgemein

Kommentare deaktiviert für Totschlagen reicht nicht: Man muss sich auch noch drüber lustig machen (Lutz Heilmann II)

In meinem vorherigen Artikel berichtete ich über das unglückliche Vorgehen des Abgeordneten Lutz Heilmann und die teilweise vollkommen verzerrende (aber vorhersehbare) Aufnahme des Ganzen durch die Internet-Gemeinde. Darüber konnte man noch schmunzeln.

Nicht mehr lustig ist dies: Unter http://www.lutzheilmann.info/ wurde jetzt eine Fake-Seite eingerichtet, die in bösartiger Weise die Person Lutz Heilmanns diffamiert. Die Seite suggeriert auf den ersten Blick, // read more >

16. November 2008

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In: Allgemein

Kommentare deaktiviert für Judas gefunden und lustvoll totgeschlagen: Lutz Heilmann (MdB)

Politiker klagt gegen Wikipedia und erwirkt vorläufige Einstellung des deutschen Portals. Allein das genügt, um Wellen zu Schlagen in der Öffentlichkeit, den Medien, den Blogs und der ganzen sonstigen deutschsprachigen Meinerei. Soviel steht vor jeder Prüfung des Sachverhaltes fest: Wer gegen die Wikipedia handelt, kann nur ein Schurke sein. Der Übeltäter ist denn auch ein Buhmann wie aus dem Lehrbuch: Lutz Eberhard Heilmann ist nicht nur ein Ossi, sondern war auch noch beim MfS tätig. In die SED ist er eingetreten, aus der PDS ist er dann erst raus und wieder rein. Mittlerweile sitzt er für Die Linke im Bundestag und hat in seinem Landesverband jede Menge Streit. Schwul ist er auch noch und dazu dem Vernehmen nach nicht immer ganz offen und ehrlich gewesen, was seine Vergangenheit anging. Die Öffentlichkeit hat in ihm ihren Judas gefunden und den haut sie nun nach Herzenslust tot. // read more >

22. Oktober 2008

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In: Allgemein, Geld

Kommentare deaktiviert für Geld macht schlau.

„Es ist nicht so, dass wir die FDP im Dunkeln gelassen haben. Ich bin ja genauso enttäuscht, dass Bankmanager, die sehr viel mehr Verstand haben als ich, weil sie ein Mehrfaches verdienen, nicht in der Lage sind, eine Größenordnung anzugeben“, sagte Beckstein.

(Quelle: www.faz.net am 22.10.2008)

Ohne Worte.

16. Oktober 2008

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In: Allgemein, Tech

Kommentare deaktiviert für Was hältst du davon, wenn wir mal schnell um die Ecke gehen und ne Runde Spam versenden?

Spam – das sind, für Dumme erklärt, unerwünschte Werbe-Nachrichten, die in großen Mengen per Email um die Welt gehen. Der Versender bildet sich ein, dass die Leute das alles lesen und dann immer brav die umworbenen Produkte kaufen – und zwar nur von ihm. Aber soll ich euch was verraten? Das machen die gar nicht! Die Empfänger von Spam-Email sind undankbare Hunde. Sie meckern, sie motzen, sie regen sich auf und verhalten sich im Großen und Ganzen sehr unsouverän, wenn Werbung ihnen rät, ihren Penis zu verlängern oder mit den richtigen Chemikalien überhaupt erstmal in Funktion zu versetzen. // read more >

5. Oktober 2008

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In: Jena

Kommentare deaktiviert für Tipps zum Studentenleid in Jena: Kein Wohnraum – nirgends?

Im Jena-Blog klagte kürzlich ein Familienvater sein Leid, da er für seine Tochter trotz erheblicher Mühen keinen Wohnraum in Jena finde. Da wundert man sich doch bisweilen. Ich habe kürzlich selbst untervermietet und in Jena in den letzten Jahren einige Erfahrungen mit WGs und Umzügen gemacht.

Einen für mich angemessenen Wohnraum habe ich immer zügig und zu akzeptablen Preisen bekommen. Die einschlägigen Internetseiten sowie die Schwarzen Bretter sind gute Quellen für vernünftige Wohnungsangebote. Aus meinem Bekanntenkreis hat noch jeder etwas gefunden, ohne auf Zwischenmiete oder dergleichen zurückgreifen zu müssen.

Vorteilhaft für Neuankömmlinge ist es, rechtzeitig mit der Suche zu beginnen. Gut ist es, wenn man schon irgendwen in Jena kennt, bei dem man sich einmal für 2-3 Tage intensive Suche einquartieren kann. Nötig ist das aber nicht unbedingt. Für eine Anmeldung im Studentenwohnheim ist es ratsam, dies so früh wie möglich und auf jeden Fall vor Eingang der Semesterunterlagen zu versuchen. Man sollte auch keine Aversion vor Lobeda-Ost und -West entwickeln, da es hier viel preiswerten Wohnraum gibt. Insbesondere Neugründer von WGs haben hier Chancen. Ich wünsche allen Erstsemestern, die noch suchen, viel Glück.

5. Oktober 2008

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In: Geld

Kommentare deaktiviert für Auxmoney: Anleger und Kreditnehmer zugleich sein

Bei Auxmoney ist es derzeit möglich, Anleger und Kreditnehmer zugleich zu sein. Beispiel ist das Kreditprojekt 4447 des Kreditnehmers HemiCranus.

Der vorliegende Fall erscheint mir undurchsichtig: HemiCranus ist erst seit Mitte September (also weniger als einen Monat) angemeldet und mir bisher als Anleger nicht aufgefallen. Das Projekt muss Mitte September eingestellt worden sein. Der Kreditnehmer sah sich also ca zwei Wochen nach seiner Anmeldung als Anleger nicht in der Lage, einen teuren Dispokredit auf sein zweites Girokonto in Höhe von 480 Euro abzuzahlen. Das ist bei einem frei verfügbaren Einkommen von ca 700 Euro im Monat durchaus glaubhaft. Allerdings ist genau hier der Haken: Was er verdient und welche Verbindlichkeiten er hat, muss er zum Zeitpunkt der Anmeldung bereits gewusst haben. Der Kreditnehmer stellt sich in privaten Mitteilungen als Anleger vor. Das ist in meinen Augen eine bewusste Irreführung, da momentan keine Anlageabsicht und offenbar auch nicht die Fähigkeit dazu vorliegt. Einen Teil des geliehenen Geldes (zu einem Satz von 14 Prozent) will er dann auf einem Tagesgeldkonto (zu maximal 5 %, wenn man die derzeitigen Lockangebote am Markt ernst nimmt) anlegen. Auch dieses Vorhaben stärkt nicht unbedingt das Vertrauen in die finanzielle Kompetenz des Kreditnehmers.

Warum auxmoney überhaupt diese Doppelanmeldung möglich macht, erschließt sich mir nicht. Wer einen Kredit zu auxmoney-Konditionen braucht, hat in der Regel nicht den finanziellen Atem für längerfristige Anlagen am Markt. Anders herum läd diese Option verzockte Anleger ein, sich über die Kreditaufnahme Kapital zu beschaffen und auf Zinsdifferenzen zu spekulieren. Das ist für den Privatmann sehr riskant. Aus demselben Grund erlaubt zum Beispiel die Kreditplattform www.smava.de solche Geschäfte nicht und legt die Nutzer auf die Rolle entweder als Kreditnehmer oder als Anleger fest.

Ob sich diese Doppelrollen bewähren, bleibt zu beobachten. Ich habe da so meine Zweifel.

17. August 2008

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In: Jena

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Jena spielt gegen Erfurt. Traditionell ein Match mit viel Emotionen, ein Lokalderby fast. Die Fans beider Vereine schätzen sich gegenseitig gering, was bei manchen eher spaßig gemeint ist und dem gemeinsamen Besäufnis hinterher keinen Abbruch tut. Andere hingegen nehmen die Sache ernst, sehr ernst. Um Fußball geht es da nur noch als Anlass, das Stadion gerät zur Bühne für Selbstdarstellung und politische Hetze. So leider auch gestern. Diesmal ist der FC Carl Zeiss Jena zu Gast in Erfurt, die Stimmung kocht. Die angereisten Jena-Fans sind nicht gut drauf, die Spieler erst recht nicht, Erfurt gewinnt das Spiel. Doch das kann allenfalls eine Randnotiz wert sein angesichts des Skandals, der sich ereignet: Die heimischen Rot-Weiss-Erfurt-Fans, siegesgewiss und traditionell polemisch, heizen den Jenaern ein. Einigen ist das nicht genug, sie rufen „Juden Jena“ und antisemitische Schmährufe. Je nach Darstellung Anwesender waren es einige Hundert oder nur eine Hand voll, die es beim Sieg auf dem Rasen nicht belassen wollten und von Siegen ganz anderer Art träumen. Durch die Stadionlautsprecher ertönt die Aufforderung, solche Hetze zu unterlassen, doch der Effekt bleibt aus. Jenas Geschäftsführer Andreas Wiese platzt schließlich der Kragen, er erstattet Anzeige wegen Volksverhetzung und Beleidigung. Die Vereinsgremien von RWE sind peinlich berührt, entschuldigen sich und geben sich ansonsten ratlos. Dem Verein droht schlimmstenfalls Punktabzug. Das dürfte den Teilnehmern an den antisemitischen Sprechchören reichlich egal sein.  Denn es ist keineswegs ein Zufall, dass gerade in Erfurt sich rechtsextreme Vorfälle häufen. Ein linksgerichtetes Mädchen wird auf dem Heimweg, weit weg von ihrem Treffpunkt von stadtbekannten Rechtsextremen erkannt und krankenhausreif verprügelt. Ein Sportverein gründet sich und bildet in städtischen Sporthallen junge NPD-Kader in Kampftechniken aus. Als schließlich Politik und Medien aufmerksam werden und Maßnahmen fordern, teilt die Stadtverwaltung dem Verein eine neue Halle zu, in der ein Hausmeister aufpasst, ob nicht unerwünschte Reporter das Treiben beobachten. Unsere Stadt ist nazifrei! Beweisen Sie uns mal das Gegenteil. Nein, genaues Hinsehen unerwünscht.

16. August 2008

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In: horde

Kommentare deaktiviert für Horde Webmail 1.1.2 und Horde Groupware 1.1.2 veröffentlicht.

Das Horde-Projekt hat heute die neue Version 1.1.2 des Horde-Webmail-Paketes und des Groupware-Paketes veröffentlicht.

Das Paket Horde Webmail besteht neben einer Horde-Basisinstallation aus dem Webmailer IMP, dem Email-Filter Ingo, dem Kalender Kronolith, dem Adressbuch Turba, dem Task-Manager Nag und dem Notizblock Mnemo.

Gegenüber Horde Webmail Version 1.1.1 wurde vor allem die Update-Fähigkeit des Setup-Scripts und der SQL-Treiber verbessert. Standardmäßig ist jetzt auch ein Adressbuch mit den häufigsten Email-Empfängern aktiviert. Ein komplettes Changelog ist auch erhältlich.

Horde Groupware besteht aus einer anders vorkonfigurierten Version des Basissystems sowie den Applikationen Gollem (Datei- und FTP-Manager), Kronolith, Mnemo, Nag, Trean (Lesezeichen-Manager), und Turba. Auch hier ist ein Changelog verfügbar.

Die Applikationen der Webmail-Suite und der Groupware-Suite sowie weitere Horde-Applikationen können prinzipiell auch separat voneinander oder in anderen Kombinationen eingesetzt werden.

15. August 2008

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In: Allgemein

Kommentare deaktiviert für Neues US-Urteil stärkt Open-Source-Lizenzen

Ein Verstoß gegen die Bedingungen freier Lizenzen wie der Creative Commons oder der beliebten GPL ist eine Urheberrechtsverletzung. Das hat entschied das United States Court of Appeals for the Federal Circuit (CAFC), in dieser Woche in einem Urteil. Das CAFC ist das zuständige Bundesgericht für Fragen des geistigen Eigentums. Lawrence Lessig, Rechtsprofessor und Gründer der Non-Profit-Organisation Creative Commons (CC) bezeichnete das Urteil in seinem Blog als „ein sehr wichtiger Sieg“.

Das Urteil des CAFC ging um einen Rechtsstreit zwischen dem kalifornischen Physikprofessor Robert Jacobsen und dem Geschäftsmann Matthew Katzer. Jacobsen hatte ein freies Programm zur Steuerung von Modelleisenbahnen unter der offenen „Artistic License“ veröffentlicht, das Katzer kommerziell nutzte, ohne den Lizenztext zu beachten. Die Lizenz sieht unter anderem vor, dass die Autorenschaft Jacobsens für den Original-Quellcode erwähnt wird. Ein Bezirksgericht hatte zuvor gegen Jacobsen entschieden. Das Bundesgericht hat diese Entscheidung aber aufgehoben, da es im Verstoß gegen die Anforderungen einer freien Lizenz eine Copyright-Verletzung sieht. Frei verfügbar gemachte Software schwebt also nicht rechtsfrei im Raum. In seiner Urteilsbegründung erwähnt das CAFC auch explizit die CC-Lizenzen sowie die Verwendung der GPL bei Linux.

Auch in Deutschland wurden Lizenzen wie die GPL bereits mehrfach durch Gerichtsurteile gestärkt wurde. Das Landgericht München hatte im Mai 2004 eine Missachtung von GPL-Bestimmungen als Urheberrechtsverletzung bewertet. Auch das Landgericht Frankfurt am Main hat die Gültigkeit der GPL in Deutschland im September 2006 bestätigt. Bereits vor etwa einem Jahr hatte das Landgericht München ein Urteil gegen den VoIP-Anbieter Skype gefällt, in dem es um einen GPL-Verstoß ging.

15. August 2008

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In: Geld

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Vor einigen Tagen habe ich auf Euro-Vision.eu einen Beitrag über die Online-Kreditplattform Smava gelesen, der meiner Meinung nach nicht ganz den aktuellen Fakten entspricht. Daher kam ich darauf, Smava einmal selbst zu untersuchen.

Seit die Banken ihre Kreditkriterien aufgrund neuer gesetzlicher Regelungen und der Marktsituation verschärft haben, bekommen viele Menschen nur noch schwer Kredit. Kleine Unternehmer, private Einzelpersonen und so manche Familie müssen auf Investitionen in ihre Zukunft verzichten oder diese verzögern, bis genügend Geld angespart ist. Dies steht in krassem Kontrast zur Werbung, die nahezu jedem unschlagbar günstige Konsumentenkredite verspricht. Diese Versprechen halten aber immer nur bis zum Kleingedruckten oder bis zur tatsächlichen Kreditanfrage, soweit der Kreditnehmer nicht überdurchschnittlich gut dasteht. Abhilfe verspricht eine Hand voll Online-Kreditvermittler unterschiedlicher Art. Einer von ihnen ist Smava soll „Smart Value“ bedeuten. Dahinter versteckt sich das Geschäftsprinzip von Smava, bei dem private Anleger in Anteile an Privatkrediten investieren.

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14. August 2008

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In: Geld

Kommentare deaktiviert für auxmoney.de nimmt auch Kreditnehmer mit Wohnsitz im Ausland

P2P-Kredite.com weist darauf hin, dass die Kreditplattform auxmoney.de auch Kreditnehmer mit Wohnsitz im Ausland erlaubt. Auxmoney ist neben Smava eine der in Deutschland etablierten Online-Kredit-Plattformen, bei denen private Geldgeber privaten Kreditnehmern ihr Geld anbieten – gegen durchaus üppige Zinsen, versteht sich.

In seinem Artikel warnt der Website-Betreiber von P2P-Kredite.com ausdrücklich vor den Gefahren, die bei solchen Kreditangeboten lauern:

Anleger, die in Auxmoney Kredite investieren wollen, sollten also auch immer checken, wo der angegebene Wohnort liegt. Denn spätestens beim Inkasso laufen die Bemühungen bei Wohnsitz im Ausland vermutlich ins Leere. Auch PostIdent und Schufa Score Abfrage funktionieren in diesen Fällen nicht.

Dem ist nichts hinzuzufügen. Ich rate dringend, von solchen Angeboten die Finger zu lassen. Einen ausführlichen Bericht der Eindrücke, die ich von auxmoney.de bisher habe, liefere ich in den kommenden Tagen ab.

14. August 2008

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In: Allgemein

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Das Portal www.election.de, das sich seit vielen Jahren mit Wahlprognose und Wahlrecht auseinandersetzt, kündigte gestern abend an, künftig den Forenbetrieb einzustellen. Als Grund wird angegeben, der Aufwand für die Pflege der Foren- und Kommentarfunktion sei zu aufwändig geworden. Schon in der Vergangenheit verlagerte sich der Schwerpunkt der Website immer mehr von einer klassischen Community-Site, die vor allem von anwendergenerierten Inhalten lebte, hin zu einem Zahlen- und Zitateportal für die Medien. Nachdem zunehmend Medien die Prognosen und Berechnungen von election.de aufgriffen, bot der Betreiber der Website seit einiger Zeit auch Bezahldienste für Wahlkreiskandidaten der Parteien an. Ehemalige Teilnehmer der Diskussionsplattform vermuten daher, dass auch kommerzielle Erwägungen bei der Schließung der Community-Bereiche eine Rolle spielten. Die Diskussionsforen waren bekannt für einen boulevard-artigen und teilweise rüden Umgangston unter den Teilnehmern. Im deutschsprachigen Raum hat sich neben election.de auch das Projekt www.wahlrecht.de mit seinem Forum als Expertenplattform zum Wahlrecht etabliert. Anders als election.de, das eher in tagesaktuellen Medien Beachtung fand, wird www.wahlrecht.de und sein Betreiber Dr. Martin Fehndrich auch in tiefergehenden Fachdiskussionen zum Wahlrecht zitiert.