Posts Tagged ‘Uncategorized’

6. Oktober 2013

by

In: Karim Geiger's Head Revision

Kommentare deaktiviert für Revision #36 – Du repräsentierst damit XYZ!

Nein, tu ich nicht.

Aus aktuellem Anlass* – und weil ich diesen Satz mittlerweile schon 3-4 mal gehört habe – möchte ich meine Meinung dazu äußern. Doch worum geht es konkret? Wirkt man in diversen Projekten mit, so nimmt man wohl oder übel Stellung zu einem gewissen Thema. Um keine Namen zu nennen (ich möchte ja niemanden repräsentieren), nehmen wir einfach folgendes Beispiel: Ich arbeite in der Redaktion XboxNewsOnline**. Diese verbreiten ausschließlich News über Microsofts Xbox. Wenn ich nun aber mit meiner Playstation 3 in der Hand herumrenne und schreie “Hey! Die PS3 ist besser!”, kommt mindestens ein Mitarbeiter von XboxNewsOnline an und meint “Ey Karim. Kannste doch nicht machen. Du repräsentierst damit XboxNewsOnline!”

An dieser Aussage ist laut aktuellem Beispiel erstmal nichts falsch. Wenn ich mit der PS3 in der Hand im Firmensitz von XboxNewsOnline herumrenne oder mir ein T-Shirt von ihnen anziehe, dann ja. Dann repräsentiere ich damit XboxNewsOnline und sollte deswegen nicht mit einer Playstation 3 rumlaufen. Wenn ich nun aber in der Einkaufsstraße in München ohne Firmenlogo o.ä. mit der Konsole wild um mich her fuchtle und von mir aus auch meinen Namen dabei rausposaune, dann bin ich verdammt noch mal nicht Repräsentant von XboxNewsOnline, sondern einfach Karim Geiger, der die Playstation besser findet als die Xbox***.

Ich achte immer sehr genau darauf, welche Informationen wo an die Öffentlichkeit/das Internet gelangen. Insofern achte ich auch darauf, dass Aussagen, die irgendwie das Geschehen des Projekts, in dem ich mitwirke, beeinträchtigen könnten, nicht in direktem Zusammenhang dazu stehen. Wer jedoch denkt, dass ich einer dieser Groupies bin, die ihre Meinung komplett auf eine Richtung schlagen, nur weil sie von Samsung LG ein Smartphone geschenkt bekommen haben oder weil sie jetzt in einer Firma arbeiten, die Projekt XY anbietet, der sollte noch einmal überdenken, wofür er selbst wirklich steht und nicht, wofür andere stehen. Ich lasse mir nicht vorschreiben, welche Meinung ich zu vertreten habe und versuche immer – egal in welcher Position ich mich befinde – objektiv zu bleiben. Dass mir das nicht immer gelingt steht außer Frage, ich bin schließlich auch nur ein Mensch, trotzdem versuche ich mein Bestes zu geben um nicht Partei zu ergreifen.

Wenn du zu dem Thema eine andere Meinung hast oder meiner Meinung zustimmst (also so oder so), würde ich mich über eine Reaktion freuen.


* Nein, es geht nicht um die Firma, in der ich arbeite.

** Name frei erfunden.

*** Stimmt nicht. Ich mag die Xbox lieber.

The post Revision #36 – Du repräsentierst damit XYZ! appeared first on HeadRevision.

16. September 2013

by

In: Karim Geiger's Head Revision, Test

Kommentare deaktiviert für Revision #35 – Polyphasischer Schlaf

polyphasischer_schlafPo.. Poly.. Was? Ja! Ist voll cool! Damit kann man seinen Schlaf reduzieren. Lass mich von Anfang an beginnen. Ich bin einer, der unglaublich gerne unglaublich lange schläft und das für unglaubliche Zeitverschwendung hält. Ich nehme mir des öfteren vor, bevor ich zu Bette gehe, dass ich am nächsten Tag (meist ist das ein Samstag oder Sonntag) vor 10 Uhr aufstehen werde. Ich stelle also den Wecker auf 9 3/4 Uhr und schlafe ein. Am nächsten Morgen klingelt dann der Wecker und es spielt sich jedes mal das gleiche Szenario ab: *auf die Uhr schau* “Ach.. Scheiß drauf.” *weiterschlaf*

Aus dieser äußerst konsequenten und durchdachten Strategie resultiert, dass ich am Wochenende einen völlig anderen Schlafrhythmus verfolge als unter der Woche, wo ich ja gezwungen werde um halb 8 bzw. halb 7 wenn Berufsschule ist aufzustehen. Da unser Körper ein absolutes Gewohnheitstier ist und sich an so gut wie alles gewöhnen kann, ist so ein täglich wechselnder Schlafrhythmus exorbitant suboptimal.

Durch Zufall bin ich dann auf den im Titel erwähnten polyphasischen Schlaf gestoßen. Auf Wikipedia gibt es darüber einen sehr aufschlussreichen Artikel, der allerdings nicht wissenschaftlich belegt ist. Kurz gesagt: Es geht darum den wie im Baby-Alter üblichen Schlaf, der ja nicht einmal am Stück gehalten wird sondern über den ganzen Tag verteilt wird, wieder aufzunehmen und den erwachsenen Menschen langsam daran zu gewöhnen. Es dauert für gewöhnlich 20-40 Tage, bis sich der träge Körper an die Umstellung gewöhnt hat, wenn – und das ist der wunde Punkt – der Ablauf bis auf weniger als eine Stunde genau gleich bleibt. Im Klartext heißt das: Legt man sich zu einer der Schlafphasen zu spät oder zu früh hin und schläft zu lange oder zu kurz, so kommt der Körper aus dem Konzept und man fällt einige Schritte zurück. Es ist also wichtig vor allem in der Eingewöhnungsphase die Zeiten immer genau einzuhalten.

Beim polyphasischen Schlaf gibt es außerdem mehrere Schlafmuster:

  • Monophasic kennt jeder. Eine lange Schlafphase, den Rest wach.
  • Biphasic kennt man auch. Mittagsschlaf und eine Hauptschlafphase. Das wichtige: Hauptschlafphase sowie der Mittagsschlaf dürfen nicht von Tag zu Tag im Zeitpunkt oder der Länge variieren.
  • Everyman ist das Schlafmuster, welches die meisten Leute mit ihrem Job vereinbaren können. Ich kann es leider momentan nicht, da die Berufsschule mir einen Strich durch die Rechnung macht, denn die Schlafphasen müssen gleichmäßig auf den Tag verteilt werden. Dieses Schlafmuster kann auch variiert werden (Siehe Wikipedia).
  • Dymaxion ist das erste Schlafmuster, bei dem es keine Hauptschlafphase gibt, sondern der Schlaf gleichmäßig auf 30-minütige Nickerchen alle 6 Stunden aufgeteilt wird. Interessanterweise ließe sich das auch in der Berufsschule realisieren. Da man hier aber nur insgesamt 2 Stunden am Tag schläft ist, das erstens nicht gerade einfach und zweitens glaube ich nicht, dass das gesund sein kann. Ausprobieren würde ich es aber trotzdem gerne.
  • Uberman ist – wie der Name schon sagt – nicht wirklich umsetzbar. Zumindest nicht in einem typisch deutschen Leben. Hier muss alle 4 Stunden strikt 20 Minuten (insgesamt 6x am Tag) geschlafen werden. Wer hierbei eine Schlafphase um eine halbe Stunde verpasst, kann den Tag komplett vergessen. Insgesamt schläft man auch wieder nur 2 Stunden.

Im Spiegel gibt es einen Bericht über einen Studenten, der den Uberman getestet hat und anfangs sehr angetan davon ist, ihn nach einer Woche jedoch verflucht. Mich würde interessieren: Wie sieht es nach drei Wochen aus bzw. mit 4 statt 2 Stunden Schlaf. Wie sieht es mit dem Everyman aus? 20 Stunden am Tag würden mir locker langen. Und die alltäglichen Dinge, die mit Uberman nicht möglich sind, ließen sich dadurch auch realisieren.

Da mich das Thema brennend interessiert, werde ich versuchen ein Konzept auszuarbeiten, das ich sowohl mit der Schule, sowie mit der Arbeit und der Freizeit vereinen kann und dieses dann mindestens 3 Wochen testen. Wenn es eine spannende Erkenntnis gibt, die ich dir mitteilen möchte, wird es hier natürlich ein Update geben. Drück mir die Daumen!

The post Revision #35 – Polyphasischer Schlaf appeared first on HeadRevision.

26. August 2013

by

In: Karim Geiger's Head Revision

Kommentare deaktiviert für Revision #33 – Ist denn dass so schwer?

Ich oute mich hiermit offiziell als sogenannten “Grammar Nazi“. Wenn jemand ein Wort falsch schreibt oder mal einen Kommafehler macht, sei ihm das verziehen, allerdings gibt es so ein paar Sachen, bei denen ich ordentlich Plaque bekomme, obwohl sie nichts mit der Oral-B-Werbung zu tun haben: Das und dass, als und wie, Punktation am Ende von Sätzen und – ja, hat nicht unbedingt etwas mit Grammatik zu tun, aber trotzdem ein wunder Punkt bei mir – der Zwinkersmiley.

Wer mich, also so sehr auf die Palme bringen will als kein Zweiter, muß dass alles einfach nur in einen Satz packen !! ;)

Und los gehts. Ich versuche euch in der heutigen Lektion anhand von Eselsbrücken beizubringen, wie man es schafft, dem Zorn des Karim (hallo, das bin ich) auszuweichen. Zu der Kommasetzung fällt mir leider keine einfache Eselsbrücke ein, die man sich einverleiben könnte, weswegen ich derartige Fehler in gewissem Maße auch toleriere.

Fangen wir an mit das und dass. Im Grunde ist es ganz einfach. Kann man anstelle des “das” in einem Satz ein “dies”, “dieses” oder “welches” einfügen, so schreibt man es mit einem s. Beispiel:

Das Wasser ist warm. – Dieses Wasser ist warm.
Dass ich so etwas noch erleben darf. – Welches ich so etwas noch erleben darf.

Das erste Beispiel passt, das zweite nicht. Ganz einfach, oder? Drei Wörter merken, nämlich dies, dieses und welches und alle sind glücklich. Und noch etwas: Auch, wenn ein “das” nach einem Komma steht, heißt das nicht, dass es zwingend mit zwei s geschrieben wird, wie du am Anfang der Zeile sehen kannst. Ach ja: Das mit dem scharfen s kannst du vergessen. Es gibt kein “daß”.

Also weiter mit als und wie. Das ist vor allem ein Problem bei den Vergleichen. “Ich bin größer wie du” und co. Auch hier ein ganz einfaches Prinzip, das sich doch bittesehr jeder merken kann: wie, wenn etwas gleich ist; als, wenn etwas ungleich ist. Und wieder ein Beispiel, weil es so schön war:

“Ich bin schlauer als du.”
“Du bist genau so schlau wie ich.”

Verstanden? Gut. Ein nächster wichtiger Punkt: Satzzeichen am Ende eines Satzes. Jüngere Leute machen den Punkt gerne nach einem Leerzeichen . Ältere Leute verstärken ihre Sätze gerne mit mehreren Ausrufezeichen, weil eins nicht genug ist!!! Hier gilt: Satzzeichen sind keine Rudeltiere, aber alleine sein wollen sie auch nicht. Also bitte: Eins langt, und das direkt ans letzte Wort. Danke.

Der letzte Punkt auf meiner Liste ist eine ganz persönliche Sache: Ich mag ihn nicht, den Zwinkersmiley ;-) Vor allem nicht mit Nase und an jedem Satzende. Der Smiley symbolisiert für mich ein Hochnäsiges “sag ich doch” bzw. ein “du bist so doof, dir muss mans nochmal erklären”. Es gibt Momente, in denen sie angebracht sind, keine Frage, doch meistens sind sie einfach fehl am Platz ;)

Das war’s von meiner Warte aus. Ich hoffe, diese Regeln sind einfach zu merken und nicht mit seltsamen grammatikalischen Begriffen untermalt, die sowieso keiner versteht. In dem Sinne: Auf ein besseres Deutsch. Es muss ja ein paar Leute geben, die der Swag-Hipster-Generation wieder richtiges Deutsch beibringen, wenn deren YOLO-Tattoo verschrumpelt ist und der Tunnel im Ohr herunterhängt.

The post Revision #33 – Ist denn dass so schwer? appeared first on HeadRevision.

flattr this!